Pflanzen

Leuchtkäfer

Die schon angesprochenen Leuchtkäfer haben ihre Lichtsignale zu einer raffinierten Methode der Partnersuche gemacht.

Die Weibchen der meisten Arten haben keine Flügel und sitzen auf einem Grashalm - sie recken ihren Hinterleib in die Luft, von dem ein ununterbrochenes Leuchtsignal ausgeht. Mit diesem "Signalfeuer" finden die fliegenden Männchen in der Nacht ihre Weibchen.

Brimleyi
Der Leuchtkäfer Photinus brimleyi
blinkt in 5 kurzen und einem längeren Signal.
Collustrans
Bei Photinus collustrans
ist das einzelne Signal deutlich länger.

Jede Leuchtkäferart hat ein ganz bestimmtes, oft verschiedenfarbiges Muster, in dem die Leuchtorgane auf dem Hinterleib angeordnet sind. Zudem können die männlichen Leuchtkäfer ihr Licht an- und abschalten und somit auch noch Lichtsignale wie Morsezeichen in die Luft malen.

Ignitus
Photinus ignitus blinkt nur 4 mal
kurz und einmal etwas länger.
Granulatus
Photinus granulatus fliegt bei seinem
langen Signal eine
Wellenbewegung in der Luft.

Bei den Leuchtkäfern der Gattung Photinus können auch die Weibchen fliegen - sie locken dann die Männchen ihrer Art an, indem sie genau die gleichen "Morsezeichen" geben.
Die Weibchen einer größeren Art, der Photirus, haben sich das gemeinerweise zu Nutzen gemacht - sie antworten einfach einem der kleinen Männchen mit dessen eigenem "Morsezeichen" und wenn es dann zu seiner vermeintlichen Partnerin fliegt, greift sie den kleineren Käfer und frisst ihn auf.