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Laternenfische

Laternenfische (Photoblepharon palpebrazu) im Indischen Ozean jagen in größeren Schwärmen und kommen nachts an die Wasseroberfläche, um den anderen Raubfischen zu entgehen, die dort tagsüber zu finden sind.

Laternenfisch 1

Der Laternenfisch hat unter dem Auge ein bohnenförmiges Leuchtorgan, in dem Bakterien in speziellen Drüsen Licht erzeugen. Der Fisch und die Bakterien leben in Symbiose, das bedeutet, dass die beiden Partner voneinander abhängig sind. Die Leuchtbakterien werden durch feine Blutgefäße in den Drüsen des Fisches mit Nahrung versorgt, zudem sorgen Enzyme (das sind biologische Katalysatoren) des Fisches dafür, dass die giftigen Substanzen aus dem Stoffwechsel der Bakterien abgebaut werden.
Im Gegenzug ermöglichen es die Bakterien dem Laternenfisch, mit ihrem Licht Beute anzulocken.

Laternenfisch 1

Der Laternenfisch kann eine Hautfalte über sein Leuchtorgan schieben und damit das Licht der Bakterien abschirmen. Wenn er die Falte rasch öffnet und schließt, kann er somit blinken. Diesen Trick setzt der Laternenfisch ein, um Feinde und Verfolger zu verwirren.

Laternenfisch 1